Hier sind die wichtigsten Aspekte der Funktionsweise:
- Komponenten: Ein Balkonkraftwerk besteht meist aus ein bis zwei Solarmodulen, einem Wechselrichter und einer Halterung.
- Stromerzeugung: Die Solarzellen bestehen oft aus Silizium, das bei Sonneneinstrahlung elektrische Energie in Form von Gleichstrom erzeugt.
- Umwandlung: Der Wechselrichter (oft direkt am Modul montiert) wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um, der für Haushaltsgeräte geeignet ist.
- Einspeisung: Über einen herkömmlichen Schuko-Stecker oder speziellen Wieland-Stecker wird der Strom in das hauseigene Stromnetz eingespeist.
- Verbrauch: Der erzeugte Strom fließt zu den laufenden Geräten im Haushalt. Überschüssige Energie wird ins öffentliche Netz eingespeist.
- Leistungsgrenze: In Deutschland liegt die Grenze für den Betrieb als steckerfertige Anlage bei einer Wechselrichterleistung von bis zu 800 Watt.
- Optionaler Speicher: Ein Speicher kann überschüssigen Strom für den Abend oder die Nacht speichern, um den Eigenverbrauch zu erhöhen.
Ein Balkonkraftwerk reduziert die Grundlast im Haushalt und senkt somit die Stromkosten.